ElVita

Magyar Vizsla

Veröffentlicht/Aktualisiert am:     9

Update 19.07.2018:
Seit unserem letzten Bericht sind schon wieder mehr als sechs Wochen ins Land gegangen. ElVita hat diese Zeit gut genutzt: Sie wiegt jetzt 17,3 kg, ein für ihre Größe und Statur passendes Gewicht. Sie ist fröhlich und ausgeglichen, wobei sie deutliche Herrschaftsmanieren zeigt.
Im Haus ist sie grundsätzlich ruhig. Sie kann vertretbare Zeit allein bleiben, ohne etwas zu zerstören. Werden ihre Wünsche nicht umgehend erfüllt, wird dies lautstark angemahnt. Die Vizsla-Dame hat mit jedem Tag der Besserung und des Wohlfühlens auch an Selbstbewußtsein zugelegt
ElVita ist mit Artgenossen sozial mit einer Tendenz zur Führung. Man merkt, dass sie als Junghund nie spielen durfte. Sie stellt sich da regelrecht tollpatschig an.  Wie sie auf Katzen oder Kleintiere reagiert, haben wir nicht getestet.
Leinenführigkeit und  Umweltreize sind noch unbearbeitete Lerngebiete.
Wir schließen aus ihrem Verhalten im gesicherten Bereich, dass sie durchaus jagdliche Ambitionen hat. Mit Sicherheit wird sie eine kopfmäßige Auslastung brauchen, um mit sich und der Welt in Einklang zu sein.
Ihr Gesundheitsstatus hat sich erfreulich entwickelt: mittels Bioresonanz waren am 5.7. 2018 keine Defizite  mehr festzustellen. Einer der bei einer Blutuntersuchung bestimmbaren Tumormarker weist derzeit  noch einen dreifach erhöhten Wert auf. Eine Einordnung dieses Ergebnisses lässt sich erst vornehmen, wenn bei einer Wiederholungsuntersuchung eine weitere Messung dieses Wertes stattgefunden hat. In ca. 4 Wochen wird es soweit sein.
Wir hoffen auf ein positives Ergebnis, damit wir ElVitas Notfallmodus abschließen und sie in die Vermittlung übernehmen können. Elvita  hat im Moment ein Idealgewicht, frißt, ist fröhlich, glänzt wie eine Speckschwarte und niemand,  der sie sieht, denkt, dass die Hündin einmal Gesäugetumore hatte. Wir haben wirklich alles getan um dem Mädchen eine lange gesunde Zukunft zu gewährleisten. Darauf hoffen wir und wünschen uns für diese junge quicklebendige Hündin positiv  ausgerichtete Menschen, die sie fördern und fordern , damit unser Vischelchen noch viele erfüllte Hundejahre in Sicherheit und Fürsorge ihrer Menschen erleben darf.“

Update 24.05.18:
ElVita ist vor knapp 2 Wochen in die vereinszugehörige Pflegestelle umgezogen, in der fast alle unsere Waisencouch Hunde, die besonderer Fürsorge und tierärztlicher Betreuung bedürfen, leben. Ihre Pflegeeltern nennen sie liebevoll „Vischel-Rippchen“, lassen sich doch an der zierlichen Hündin alle Rippchen  einzeln abzählen. Nach einem halben Tag Unsicherheit beschloss Madamchen dann, dass das angebotene Spezialfutter doch schmeckt, und so ein Stückchen getrocknetes Rinderherz als Nachtisch durchaus annehmbar ist. Am 17.05. fand der erste der wöchentlichen Termine zur Bioresonanztherapie statt. Das kam ElVita zwar seltsam vor, aber dank des einen und anderen Leckerlis ließ sie alles geduldig über sich ergehen. Die 30 km im Auto machten ihr nichts aus. Die Waage zeigt immerhin schon etwas über 16 kg an. Da ist zwar noch deutlich Platz nach oben, aber Vischelchen hat beschlossen, dieses neue Leben anzunehmen. Die Kräfte reichen sogar schon dazu, ab und zu im Garten einen kleinen Luftsprung zu wagen!“

Damit wir Hunde wie Vida, die jetzt „ElVita“ (= das Leben) heißt, unterstützen können!

ElVita, die mahagonifarbene Magyar Vizsla Hündin wurde aus einem Kellerloch befreit. Dort hatte die erst 6-jährige Hündin fortlaufend Welpen gebären müssen.

Infolge der ständigen Trächtigkeiten hatten sich an den Milchleisten große Mammatumore gebildet, die entfernt wurden.

Wir haben die nach wie vor stark abgemagerte Hündin, deren Augen von dem Leid sprechen, das sie jahrelang hat erdulden müssen, vor einigen Tagen in unsere Obhut übernommen.

Die tierärztlichen Untersuchungen haben nunmehr ergeben, dass die Mammatumore bösartig gewesen sein müssen. Die festgestellten Mangelerscheinungen und andere gesundheitliche Beeinträchtigungen werden wir voraussichtlich bald ausgleichen können.

Anders sieht es mit der Krebsnach- und -vorsorge aus: wir haben in der Vergangenheit überzeugende Erfahrungen mit dem Einsatz alternativer Heilmethoden auf homöopathischer Grundlage gemacht.

Das verlangt besondere pflegerische und medizinische Betreuung und verursacht erhebliche Zusatzkosten.

Wir sind aber der Überzeugung, dass Tierschutz nicht dort enden darf, wo die Verschaffung und der Erhalt eines für das betroffene Tier artgerechten und lebenswerten Lebens mit erheblichen Mehraufwendungen verbunden ist.

Wir fühlen uns dazu insbesondere in den Fällen verpflichtet, in denen es menschliches Verhalten war, das diesen elenden Zustand verursacht hat.

Vida soll leben!

Diese ruhige und für jedes liebe Wort, jede streichelnde Hand, jedes weiche Kissen so dankbare Hündin soll die ihr verbleibende Lebenszeit geliebt, umsorgt und geborgen verbringen dürfen.

Wir bitten daher um Ihre Unterstützung, damit wir Hunden wie Vida jetzt und auch in Zukunft helfen können.

Herzlichen Dank – Krambambulli Jagdhundhilfe e.V.

Spendenkonto:
BLZ 570 692 38
Konto Nr. 190 537
IBAN:DE38570692380000190537
BIC: GENODED1ASN

 

Kurzprofil

  • Name: ElVita
  • Rasse: Magyar Vizsla
  • Geschlecht: Hündin
  • Alter: 14.02.2012
  • Größe (cm): folgt
  • Gewicht (kg): folgt
  • Kastriert: JA
  • Tätowiert: NEIN
  • Chip: JA
  • Vermittler: Krambambulli Jagdhundhilfe e.V.
  • Telefon: (05448) 988478