Alpenländische Dachsbracke

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Geschichte:
Wie viele andere Länder benötigte auch Österreich für die „kalte“ Fährte einen Lauf- und Schweißhund, der Hand in Hand mit seinem Führer jagt und stöbert. Allerdings verlangten die alpinen Verhältnisse eine etwas größere Auslegung als bei seinen deutschen Verwandten üblich. Vorort vorhandene Brackenrassen wurden mit dem KH-Teckel gekreuzt. Anfang der 30 iger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Rasse anerkannt.

Aussehen:
Kräftiger, robuster, gut bemuskelter Körperbau mit geraden Läufen und einer kompakten Rute, die fast bis zum Boden reicht.
Größe: 34-42 cm, Gewicht: 15-19 kg, Farbe: einfarbig dunkel-hirschrot, schwarzlohfarben und rot mit schwarzer Stichelung, ohne Abzeichen.

Wesen:
Im Haus zeigt er einen ruhigen und angenehmen Charakter und lässt sich gerne als Familienmitglied integrieren. Er ist sehr freundlich Menschen gegenüber, besonders bei Kindern. Er ist wachsam und so ist es nicht ratsam sich am Hab und Gut seiner Familie zu vergreifen.
Rein für die Jagd im Hochgebirge gezüchtet trifft man diesen Hund sehr selten als reinen Familienhund an. Aufgrund seiner angewölften Eigenschaften gehört er als reiner Arbeitshund an die Seite eines Waidmannes, der über entsprechend große Revierverhältnisse und Einsatzmöglichkeiten verfügt. Er braucht viel Bewegung aufgrund seiner großen Ausdauer und Energie.

Jagdlicher Einsatz:
Die ADBr. ist die kleinste der vom FCI anerkannten Schweißhundrassen und wurde primär für die Arbeit nach dem Schuß gezüchtet. Sie arbeitet ruhig, emsig und hingebungsvoll mit tiefer Nase und Fährtenlaut.
Heutzutage wird sie auch als „Allrounder“ ausgebildet und eingesetzt.

Bilder: Stefan Kalke

Veröffentlicht: 18.09.2006 17:22