Krambambulli Logo in Schwarz Weiß

Seit fast 7 Jahren ist Leander fester Bestandteil des Krambambullirudels, er kam als 4einhalb monatiger Welpe mit seinem Bruder und seiner Mutter zu uns.
Schnell war klar, Leander ist anders .Seine Mutter und seine Bruder waren vorsichtig, aber nahmen schnell an Vertrauen zu und konnten vermittelt werden.
Bei Leander war das anders. Er näherte sich der Pflegemutter nicht, fand nur die Sicherheit bei den anderen Hunden der Gemeinschaft. Wir versuchten ihn zu trainieren, da geriet er in Panik und schrie. Die erste Annäherung zwischen Pflegemutter und Leander war nach Monaten, aber anfassen nicht, nur Kontakt durch Nasenstupser. Alles hatte Leander Panik bereitet. Staubsauger, Besucher aber besonders Berührungen.
Nach 7 Jahren lässt sich Leander immer noch nicht anfassen außer er wendet seiner Pflegemama den Bobbo zu, dann darf man kraulen. Die Menschen die er kennt, werden dann schon mal mit Nase kurz begrüßt und er ist vorsichtig mittendrin im Pulk Leander hat eine enge und intensive Bindung zu seiner Pflegemutter. Man liegt zusammen auf der Couch oder im Körbchen neben ihr.
Dieser wunderschöne Hund ist immer präsent auf dem Jagdhundeberg, er hätte bis heute das erste Mal einen Knurrer von sich zu geben. Er ist mit seiner sozialen Art einer der Säulen unserer Meute. Integriert jeden schwachen Hund, akzeptiert jeden stärkeren.
Wir werden ihn nicht brechen, indem wir mit Zwang ihn berühren oder ein Geschirr anziehen unter Panik. Leander hat beschlossen vor vielen Jahren das der Hundeberg sein Zuhause, Gabi Winter seine Mama und seine Kumpels seine Familie sind. Keine Körperliche Nähe und Berührung, schließt eine enge Bindung nicht aus. Natürlich wird es problematisch wenn Leander zum Tierarzt muss, dann muss sediert werden um ihn zu impfen oder zu behandeln, aber
Leander drückt wie kein anderer unserer Hunde den klassischen Krambambulli aus. Sein Leid , was er als Welpe schon erfahren hat, prägte ihn, nichtsdestotrotz ist er schon viele Jahre der glückliche König vom Jagdhundeberg.
Wir danken seiner Patin Anke mit Mina und würden uns über weitere Paten freuen