Ehrenamtliche

Jorge Peralta

Jorge Peralta
Jorge Peralta

Webmaster
Jagdhunde haben mich schon im Kindesalter fasziniert. Mein erster Hund war lang vor mir da und sehr wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass ich im Zuge der Zeit mit seinen Artgenossen – insbesondere die der Gattung Jagdhund – stets eine stark ausprägte Bindung einging. Olysses – ein Betron-/Bracken-Mix und mein Traumhund im Kindesalter – war maßgeblich für meine Liebe und heutige Einstellung zu Hunden verantwortlich: Er beschützte mich, spielte und raufte mit mir und war bis zu seinen letzten Tagen ein stets treusamer und fürsorglicher Hund. Von ihm habe ich gelernt, dass Vertrauen und Loyalität ein Leben lang halten kann. Nach vielen Jahren ohne Hunde, nach meiner Ausbildung und Etablierung im Beruf, habe ich wieder einen solchen „Olysses“ neben mir. Heute ist es aber eine junge Vizsla-Dame, die mir und meiner Familie sehr viel Freude bereitet und schon längst dem Platz des Olysses gerecht wurde.

Kerstin Gerhards

Verbandsarbeit / Vermittlungshilfe

Kerstin Gerhards
Kerstin Gerhards

1959 wurde ich im Westerwald in einen Arzt- und Jäger-Haushalt geboren. Mein Vater übte das Waidwerk sowohl national als auch international aus. In unserer Familie tummelte sich alles was in irgend einer Form „Grün“ war, vom gemeinen Jäger angefangen, über den Heger bis zum Teckel-Züchter, DD-Züchter und Förster. Unter anderem hatten wir eine Alpenländische-Dachsbracke, namens Seppel, den meine Eltern bei einem Pferdehändler für damals 20.-DM von der Kette mitnahmen. Er wurde in unserem Hause jagdlich eingesetzt und später auch bei einem Onkel. Allerdings entschied Seppel bis zum Schluss wann eine Jagd beendet war. Aber kompromissbereit wie er war, setzte er sich immer auf den jeweiligen Parkplatz zur Abholung.

Bis heute ist die waidgerechte Jagd für mich eine Selbstverständlichkeit geblieben. 1981 bekam ich meinen ersten eigenen Hund, einen Rauhaar-Teckel. So habe auch ich mal klein angefangen. Später kamen dann DK, DD und Weimaraner hinzu. So konnte ich auch Erfahrungen auf Prüfungen und Zuchtschauen im In- und Ausland sammeln.
Meine Hunde sehe ich als Familienmitglieder und das wurde mir bis heute von jedem Einzelnen gedankt. Darum helfe ich seit 1999 den Jagdhunden, die es aus irgendeinem Grunde nicht so gut angetroffen haben.

Steffen Winter

Steffen Winter
Steffen Winter

Ilustrator unserer bunten Hunde
„Meine beiden Katzen wären nicht gerade stolz auf mich, wüssten sie dass ich als offizieller Künstler/Grafiker für einen Jagdhundhilfeverein tätig bin, und das auch noch unentgeltlich. Aber wahrscheinlich würden sie mir nochmal verzeihen, ist ja für einen denkbar guten Zweck.

Zudem sind Katzen wie Künstler sowieso was die „langohrigen Vierbeiner“ anbelangt von Kindestagen an schwer vorbelastet. Unsere Mutter Gabi Winter hatte schon immer großes Herz wie Haus für „bunte Hunde“, Zweibeiner und anderes Getier.
Das kann man garnicht anders als sie zu lieben.“

Iris Kocherscheidt

Iris Kocherscheid
Iris Kocherscheid

Facebook Redakteurin
Krambambulli – 10 Jahre Leben – das verbindet mich damit.
Als im September 2008 mein Deutsch Kurzhaar Rüde Vito nach einer 2. Magendrehung starb, schaute ich auf diversen Internetseiten nach einem neuen „Secondhand-Hund“. Bei Krambambulli Vermittlungshilfe wurde ich fündig und im Oktober zog der 7 Monate alte Braque Francais Rüde Onno (damals Quino) von der Organisation Herztier bei uns ein. Nachdem ich immer mal wieder die Krambambulli Seite
besucht habe und dort das Schicksal des einen oder anderen Hundes verfolgte, entschloss ich mich ca. ein Jahr später eine Familienmitgliedschaft abzuschließen. Unter anderem auch deshalb, weil ich für den Fall der Fälle, dass meinem Mann und mir gemeinsam
etwas passiert, eine Waisenfürsorge für unsere beiden Hunde verfügte. Im Dezember 2009 starb unsere Deutsch Drahthaar Hündin Marla an Krebs und im Januar zog die 2-jährige Deutsch Kurzhaar Hündin Chipie als Winternotfall bei uns zur Pflege ein. Sie kam aus einem elsässischen Tierheim, das nur über ungeheizte Außenboxen verfügte. Für einen kurzfelligen und offensichtlich an Wohnungshaltung gewöhnten Hund ist das bei bis zu minus 20°C, die in dem Winter im Elsass zeitweilig herrschten, eine echte Quälerei. Ich konnte meinen Mann, der unbedingt wieder ein Drahthaar wollte, überreden den Hund in Pflege zu nehmen. Mir gefiel die kleine Hündin und insgeheim hoffte ich, dass, wenn sie erst mal da wäre auch meinem Mann gefallen würde. Doch anfänglich sah es nicht so aus, dass sich Chipies Pflegestatus in Bleiberecht ändern würde. Weil sich das „Kleine Luder“ – Nomen est Omen, Luder heißt auf Französisch tatsächlich Chipie – sich gegenüber unserem Rüden Onno entsetzlich schlecht benahm, bemühte ich mich schnellst möglich eine neue Familie für Chipie zu finden.
Deshalb nahm ich mit Krambambulli Kontakt auf, um Chipie dort in der Vermittlungshilfe zu präsentieren. Ich machte Bilder und verfasste einen Text. Diesen Text besprach ich sehr lange im Beisein von Chipie telefonisch mit Krambambulli. Offensichtlich hat Chipie jedes Wort verstanden. Schlagartig änderte sich ihr Verhalten Onno gegenüber. Sie wurde freundlich, Onno entspannte sich und wurde wieder der fröhliche unbekümmerte Hund, der er vorher war. Chipie durfte bleiben. Im Übrigen war es mein Mann, der, als ich den Text für die Vermittlungshilfe an Krambambulli schicken wollte, sagte, ich solle noch warten. Das kleine Luder hatte ihn da bereits um ihre Pfote gewickelt und auch wenn sie kein Drahthaar war, hatte sie sein Herz erobert. Inzwischen sind auch Onno und Chipie ein Dreamteam.
Dieses Jahr im April gab ich kurz vor einer Chinareise bei Krambambulli per Email Bescheid, dass mein Mann und ich mal wieder weit weg seien und ich in der Hundepension Krambambullis Adresse für den Fall der Fälle angeben würde. Daraufhin bekam ich einen Anruf von der ersten Vorsitzenden Gabi Winter, die mir mitteilte, dass der Vereinssitz verlegt sei und ich die Waisenverfügung mit neuer Adresse neu verfassen müsse. Es folgten ein paar Mails hin und her und weil mir Gabi schon am Telefon sympathisch war und das Krambambulli
Headquarter in Gießen für mich auf der Strecke zum und vom Frankfurter Flughafen liegt, habe ich beschlossen, die Einladung auf einen Kaffee vorbeizukommen anzunehmen. Im Mai bin ich dann ganz spontan, freitagsabends angefragt und tags drauf, nachdem ich meinen Mann am Flughafen abgeliefert hatte, nach Gießen gefahren. Aus der angedachten 1 Stunde wurden 4 und danach der Entschluss gefasst aktiv im Verein mitzuarbeiten.
Ich kümmere mich nun um die Präsentation der Krambambulli Hunde beiFacebook.
Iris Kocherscheidt mit Onno und Chipie aus Bad Berleburg